"Der Memex besteht aus einem Schreibtisch[...]: Oben befinden sich schräge durchscheinende Schirme, auf die das Material bequem lesbar projiziert werden kann. Es gibt eine Tastatur und eine Reihe von Knöpfen und Hebeln. [...] Der größte Teil des Memex-Inhalts kann bereits fertig auf Mikrofilm erworben werden. Bücher jeder Art, Bilder, aktuelle Periodica, Zeitungen [...]. Und es gibt die Möglichkeit zur direkten Eingabe. Auf der Oberfläche des Memex befindet sich eine transparente Fläche. Hier können handschriftliche Notizen, Photographien, Memoranden, alles Mögliche aufgelegt werden. Wenn dies geschehen ist, wird durch Hebeldruck eine Photographie angefertigt, die auf dem nächsten leeren Segment des Memex-Films erscheint; [...] Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, mithilfe der üblichen Indizierungssysteme auf das Archiv zuzugreifen. [...] Da dem Benutzer mehrere Projektionsflächen zur Verfügung stehen, kann er einen Gegenstand in Position lassen und weitere aufrufen. Er kann Notizen und Kommentare hinzufügen [...] ganz so, als hätte er die Buchseite tatsächlich vor sich."[11]
[11] Vannevar Bush : As we may think. Atlantic
Mounthly 176, July 1945, S.101-108; eine Übersetzung wichtiger Teile
findet sich auf:
Hartmut Winklers "Open Desk"
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