Posted by hhhyperhyper on May 30, 1997 at 01:04:09:
In Reply to: intertextuellen funktionen ??? posted by hameyer on May 30, 1997 at 00:50:36:
: das lesen wird doch nur um das klicken ergaenzt. und dabei wird doch,
: wie florian eben bemerkte,
:
: Allerdings sehe ich im
: "Hypertext" eher eine Restriktion, denn eine Erweiterung desselben, weil er der Blaettermoeglichkeiten
: kuenstlich einschraenkt und keine Vorstellung vom Volumen des Ganzen vermittelt.
:
eben ein weiterer versuch (essay) des polyperspektivismus (schreckliches wort!)
ich meine ein versuch, einer nicht-linearen - mehrfach-perspektivischen darstellung.
das sog. *ganze* ist auch im buchdruck reiner mythos -
auch dort ist der leser im *labyrinth* der zeichen - allerdings mit wenig *hilfsmittels* (ariadnefaeden, bookmarks u.ae.)
im vergleich zum *modernen odysseus* ...
wenn auch die praxis (oft) sehr unklar ist - in der *theorie* ist alles klar:
*der hypertextuellen offenheit lieg tdie dekonstruktivistische idee der aufpfropfefnden re-kontextualisierung von textabschnitten, fragmenten und schnipseln zugrunde.
an die stelle der unendlichen kette von argumenten tritt:
die unendliche kette assoziativer zeichen-assoziationen...
bla bla ... grau guten freund ist alle theorie bla bla ...
wichtig vielleicht:
politische momente diskursiver praxis:
wer setzt wann und wo links (herausgeber, autoren, leser ...)