Re: der fun-faktor (theorie/praxis)


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Posted by hypertheoria continua on May 30, 1997 at 02:02:42:

In Reply to: Re: der fun-faktor posted by Florian on May 30, 1997 at 01:25:19:


: Das Problem bei der Netzliteratur ist aber ein ganz anderes: Dass man naemlich von Anfang
: an mit Theorie an sie heran gegangen ist (von Nelson bis Coover) in der Erwartung,
: hier werde etwas anderes produziert als momentaner Privatspass fuer die Beteiligten. Anderenfalls koennte
: man sich jegliche theoretische Diskussion, auch auf der Hartmoderne, gleich sparen.
nur hat hier die theorie auch gleichzeitg ein *praktischers feld* vor sich:
die ganzen - mehr oder minder geschieterten versuche, hyper/text/theorie gleichzeitig als einen hypertext-praxis zu schreiben ...
ich finde solche synergien aeusserst spannend ...

- wir haben die klassische szene der dialogisierenden maenner, die sich geradezu ihre diskurse *ergehen*
- wir haben den (lauten, mitsprechenden) leser
- wir haben die enzyklopaedischen versuche der wissensprojektion (baum des wissens)
- wir haben den autor als strukturelles, intertextuelles merkmal

theorie wurde (frueher) praktisch in thesen/manifesten/bildern/metaphern

jetzt ist vielleicht eine chance gegeben, in die denkbilder einzusteigen, die muster irgendwie zu erkennen und zu durchbrechen

help me oh help me plase doctor .
ELIZA: ich habe den roten faden verloren.

es klickt. ich scheine nicht mehr online zu sein - aber was andert sich dagruch an meinem schreiben?
ich erinnere mich noch genau an die aufregung, die mir befiel, als ich das erste mal beim schreiben eines textes innerhalb desselben text-fensters angetalkt wurde (padelluun wars - in der BIONIC so gegen 89 ?)





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