Posted by hameyer on May 30, 1997 at 02:50:40:
In Reply to: Re: intertextuelles schiedsgericht posted by Florian on May 30, 1997 at 02:41:23:
: Es gefaellt mir aber nicht, wenn das nur als [kaum verifizierbarer] Gnadenakt des Autors/Programmierers funktioniert.
: Ich bleibe bei der Labyrinthgedicht-Metapher und erkenne das durchaus als eine besondere
: Qualitaet an, halte "Hypertext" dennoch und gerade deshalb fuer ein Beispiel auktorialer
: closure.
es wird was anderes, wenn auf der seite des senders ein mensch sitzt und die vom
empfaenger (radioempfaenger versus webempfaenger, komische gegenueberstellung...)
gezogenen ankerdatei stets und staendig manipouliert... dann ist aus mit
geschlossenheit. vielleicht ist das der traum von hyperheik? wir alle sitzen an
der maschine und zimmern immer wieder neue daten rein. (waere das dann wieder
modernes telefonieren. telefonieren mit komfort?)
dabei moechte ich doch viel lieber *richtig* verkehren :-) aug in aug.
/h.