Posted by hhh.autoriatis on May 30, 1997 at 03:00:41:
In Reply to: Re: intertextuelles schiedsgericht posted by Florian on May 30, 1997 at 02:41:23:
: Es gefaellt mir aber nicht, wenn das nur als [kaum verifizierbarer] Gnadenakt des Autors/Programmierers funktioniert.
: Ich bleibe bei der Labyrinthgedicht-Metapher und erkenne das durchaus als eine besondere
: Qualitaet an, halte "Hypertext" dennoch und gerade deshalb fuer ein Beispiel auktorialer
: closure.
das koennte aber auch eine frage des *umgangs* mit den materialein sein:
ich bevorzuge (statt hermeneutik) einen WERKZEUGCHARAKTER
(*greift euch heraus, was ihr gebrauchen koennt, benutzt es, verwendet und entwendet es ...)
((bin nie situationist gewesen, leider - zu jung?))
text als karte:
eben nicht verschlungene autoren-phantasmen ....
sondern:
schrift als weg, als prozess
... und landkarten zu lesen - eben um zu navigieren ...
.........texte mit mehreren ein- und ausgaengen .....
eben in dem land (welch kitsch!) in dem leser & autor (oder strasse und auto??) sich
gutenacht sagen!
und *geschlossen* sind die ganzen us-amerikansichen HT-diskurse allemal:
- als (quasi-hermeneutischer) zirkel
- als permanentes feed-back zwischen theoretiker und HT-schreibern ezc. pp.
sesam!
oeffne dich!