[...] aus dem Leser nicht mehr einen Konsumenten, sondern einen Textproduzenten zu machen. Unsere Literatur ist von der gnadenlosen Trennung gekennzeichnet, die die literarische Institution zwischen dem Hersteller und dem Verbraucher des Textes, seinem Besitzer und seinem Käufer, seinem Autor und seinem Leser aufrechterhält. Ein solcher Leser ist in seinem Nichtstun versunken [...] anstatt selber zu spielen und den Zauber des Signifikanten, die Wollust des Schreibens ganz wahrzunehmen, bleibt ihm als Anteil nur die armselige Freiheit, den Text entweder anzunehmen oder ihn zu verwerfen: die Lektüre ist nichts anderes als ein Referendum. (Barthes 76, 8)

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