Selbst telematische Großprojekte wie "Piazza Virtuale" - durchgeführt von der nomadischen Künstler/Technikergruppe Ponton TV, die einst den Transport eines 3 1/2 Tonnen Steins in den Himmalaya als Kunst-Transport-Projekt zwischen den Kulturen unternahmen - täuschen nicht darüber hinweg, daß in den Netzwerken noch nicht längerfristig gelebt, gearbeitet, gereist ... werden kann, daß soziale Kontexte für die projektierte 'neue Eloquenz im öffentlichen Raum' sich noch nicht herausgebildet haben. Die bisherigen Pilotprojekte orientieren sich noch allzusehr an den gängigen Paradigmen von Senden und Empfangen. Vernetzungen werden vor allem auf technologischer Ebene vollzogen:
Wir koppeln die bestehenden klassischen Medien wie Mailbox, Computer, BTX, Bildtelefone, Kameras usw. Wir koppeln sie und bringen sie dann auf einer Oberfläche zusammen. Nun, das wäre erstmal nichts Neues. Das, was uns daran interessiert ist, diese gesamten Medien in einen Live-Kontext zu bringen. Das heißt nicht, in einem Studio vorgefertigte Konserven-Tapes einzuspielen, sondern all die Medien während eines Sendezeit zirkulieren zu lassen und sie soweit wie möglich an das, was auf einer Bühne passieren kann und passieren wird, anzupassen. (Dudesek 92, 115)

Hole in Space Connect Intertwingled Erdtelefon

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