Planet of Visions


Planet of Visions


Guten Tag!Wir freuen uns, Sie im Planet of Visions und in das 21. jahrhundert begrüßen zu dürfen und möchten Sie gerne mit diesem kleinen "Führer"durch die Ausstellungen begleiten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und gute Unterhaltung.

Planet of Visions
Die Sehnsucht nach einer besseren Welt sowie die Angst vor dem Untergang ziehen sich wie ein roter faden durch die Geschichte der Menschheit. Sie haben die Gegenwart entscheidend geprägt und beeinflussen die Zukunft.
In allen Epochen und in nahezu allen Kulturkreisen waren Utopien, Visionen, Träume und Heilslehren verbreitet, die eine Erlösung von Plagen, von Unrecht, Leid und Unterdrückung in Aussicht stellten.
Auch in unserer Zeit suchen die Menschen nach überzeugenden Vorbildern, nach Idealen, sinvollen Lebensformen und Gesellschaftssystemen, die Erfüllung, Glück, Freiheit und Menschlichkeit gewährliesten.
Sehen Sie in Planet of Visions Utopien und visionen als Keimzelen für Innovation und Fortschritt.

Schritt für Schritt durch die Ausstellung

Die "Offenen Bücher"

Treten Sie ein: Aufgeschlagene Bücher versinnbildlichen die historische Bedeutung des Buches als Vermittler von Wissen, utopischen Ideen und kulturellem Gedankengut. Auf der letzten Seite wird die Veränderung durch die Computertechnik sichtbar.

The Open Books

Bücher weisen den Weg in die menschliche
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und
eröffnen uns Welten, die wir in unserer Realität
nicht betreten können, sind Bewahrer des
Vergangenen und Wegbereiter des Zukünftigen
und Hort unserer Phantasien.

"Welt um 1000"


The Year 1000

Der Gang durch "The Year 1000" wird zum Flug durch Raum und Zeit.
Diese Zeugnisse versunkener Kulturen belegen das hohe technische
Niveau der Menschen der damaligen Zeit. Sie erbrachten beeindruckende
künstlerische und wissenschaftliche Leistungen und besaßen oft eine
hochentwickelte Staats- und Wirtschaftsordnung. Die Errungenschaften
der Menschen um das Jahr 1000 prägen und beschäftigen uns noch heute.

Hier sehen Sie in wechselnden Szenen beeindruckende Bauwerke und künstlerische Objekte, aber auch Wohn- und Arbeitssituationen um das Jahr 1000 aus China (Kuan Ying-1.links), Indien(Vishnu auf Garunda - 2. links), Europa/Nordische Länder (grabstein aus Jelling - 3.links), Zentraleuropa (Bernwardsäule - 1. rechts), Zentralamerika (toltekische Kriegssäule - 2. rechts) und Afrika (Totenstein aus Kairouan - 3. rechts).

Das "Paradies"


The Paradise

Der Wunsch nach paradiesähnlichen Zuständen zieht sich
durch die Menschheitsgeschichte und durch alle Kulturen.
Unerreichbar, verloren, nur durch ein dem Kodex
entsprechendes Leben vor dem Tode erreichbar....fast jede
Religion kennt dieses Konstrukt der Erfüllung und
Glückseligkeit und den schweren oder gar unmöglichen Weg
dorthin.

Lassen Sie sich in den Garten Eden entführen, eine der ältesten Visionen der Menschheit. Für den Menschen nur noch als Abbild vorhanden, spiegelt er sich von der Decke hängend im Wasser des darunter liegenden Sees. Entdecken Sie das Einhorn und die Giraffe. Und sehen Sie an den Wänden die Fresken aus verschiedenen Kulturkreisen udn Epochen (von links: byzant. Apostel, hinduist. Gott Shiva, Sure aus dem Koran, Adam & Eva/mittelalt., franz., bibl. Traum des Jakob, indische Szene, abstrahierter Gott/Persien, tib. Rad der Wiedergeburt).

"Korridore der Schriften"


The Corridors of Writing

In den "Corridors of Writing" manifestieren sich die
Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Kommunikation. Beim
Berühren der Zeichen und Buchstaben an den Wänden, leuchten
diese auf und beginnen zu "sprechen". Der Wortschwall in
modernen Sprachen ist aber nicht unbedingt verständlich.

Berühren Sie die Hände und bringen Sie Schriftzeichen und Symbole alter und moderner Sprachen zum "Sprechen". Die Überwindung der Sprachvielvalt ist eine uralte Utopie der Menschheit, die heute durch Computertechnik näher geürckt ist.

"Turm zu Babel"


The Tower of Babel

Nach der Passage durch den Korridor folgt eine weite Ebene. Der
"Tower of Babel", Sinnbild für die Selbstherrlichkeit des Menschen und
seinem vergeblichen Streben nach Macht - in ihm befanden sich die
Corridors of Writing - liegt hinter dem Besucher. Der Versuch, einen
Turm zu bauen, der bis zum Himmel reichen sollte, schlug fehl. Von
dieser Mythologie ausgehend wurde Sprachenvielfalt so zum Erbe der
Menschheitsgeschichte.

Er ist Sinnbild für das menschliche Streben nach Vollkommenheit und des steten Schreiterns.

"Panorama der Utopien"


The Esplanade

Der langgezogene Anstieg über die weite Ebene der Esplanade legt
den Blick frei auf das Panorama der Utopien. Hier manifestieren
sich jene Utopien und Visionen, die nach babylonischem Scheitern
die Geschichte der Menschen mitgeprägt haben.

Das Herzstück der Ausstellung: 140 m lang, 12 m hoch, 12 m tief. Der 5-minütige Zyklus von taghellem Lich zu nächtlicher Dunkelheit taucht das Panorama in wechselnde Stimmungen - Licht und Schattenseiten der Utopie - und präsentiert fünf dreidimensionale gestaltete utopische Ideen. Sehen Sie von links nach rechts:

Skulptur der Mythen

The Esplanade / Statue of the Myths

Mythen sind phantasievolle Überlieferungen über das Wesen, die
Vergangenheit und die Zukunft des Universums, der Götter, der
Menschen und der Gesellschaft - sie sind Erzählungen, keine
historischen Aufzeichnungen.

Die Skulptur der Mythen zeigt alte und "neuere" mythologische Figuren, die ineinander verschmelzen. Auf diese Weise wird das Bedürfnis der menschen nach einem Vorbild verdeutlicht, das Orientierung bieten soll.

Utopie der Stadt


The Esplanade / Utopia of the Cities

Der durch die Jahrhunderte entwickelte Wunsch des Menschen, in
Städte zu ziehen, um seine Bedürfnisse nach Arbeit, Sicherheit und
Komfort in einer großen Gemeinschaft zu befriedigen, prägte sehr
stark die Geschichte menschlicher Organisation.

Die Utopie der Stadt verbindet Versatzstücke realer Gebäude mit utopischen Entwürfen. Sie symbolisiert die auf Funktionalität ausgerichtete Stadtplanung der modernsten Welt und den alten Traum, in einem harmonischen Organismus zu leben.

soziale Utopie


The Esplanade / The Social Utopia

In utopischen Entwürfen nimmt der soziale Bereich in
Form von Staatsmodellen, Gesellschaftsentwürfen
einschließlich der Ausgestaltung des Arbeits- und
Lebensbereichs eine zentrale Stellung ein.

Die soziale Utopie verdeutlicht unterschiedliche gesellschaftliche Strukturen und Gemeinschaften. Sie zeigt utopische Visionen von Arbeit, Staat und dem Verhältnis der Geschlechter.

Tor der Apokalypse


The Esplanade / The Apocalypse

Die Angst vor dem Untergang und die Sehnsucht nach Erlösung
beschäftigt die Menschheit schon seit jeher. Seit Jahrtausenden
lassen sich solche Vorstellungen in Untergangsszenarien und
Erlösungsvisionen finden, die kurz vor dem Jahr 2000 eine neue
Konjunktur erhielten.

Das Tor der Apokalypse symbolisiert mit beeindruckenden, wechselnden Szenarien sowohl die Angst des Menschen vor dem Untergang als auch seinen Wunsch nach Erneuerung.

Mechanische Utopie


The Esplanade/ Mechanical Utopia

Es ist ein uralter Menschheitstraum, manuelle Tätigkeiten auf
mechanische Helfer übertragen zu können. Von der ersten Keule bis
hin zu heutigen Hochleistungstechnologien wie beispielsweise
computergesteuerten Fertigungssystemen zieht sich diese
Entwicklung durch die Menschheitsgeschichte.

Die Mechanische Utopie präsentiert auf ironische Weise moderne, "typisch" männliche und weibliche Arbeitskomponenten. Sie thematisiert einerseits die Hoffnungen auf eine Erleichterung der Arbeit, andererseits spricht sie die Angst vor einer Versklavung des Menschen durch Maschinen an.

Nähere Information erhalten Sie an den "Panoramatischen".

"Weltweite Projekte"

Rechts vom "Panorama der Utopien" sehen Sie an drei Terminals das Projekt Quedlinburg der Deutschen Stiftung Denkmalsschutz und fünf ausgewählte "Weltweite Projekte":
Restaurierung udn Bewahrung laotischer manuskripte; Aspara Restaurierungsprojekt in Angkor Wat; Weltkulturerbe Al te Vöklinger Hütte; Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden udn Wiedergewinnung der Tondokumente verschiedener völker aus Asien, Afrika und Amerika.

"Kristalle"


The Crystal

An den zwölf in Halle 9 aufgestellten Kristallen können die Besucher
ihre persönlichen Spuren hinterlassen. In die Oberfläche der
Exponate sind in Form von Touchscreens digitale Eingabeflächen
integriert, über die die Besucher ihre eigenen Visionen und Utopien
für das nächste Jahrtausend eingegeben können.

Auf den Kristallen können sie Botschaften und Wünsche an das 21. jahrhundert hinterlassen. Sie sind wenig stäter an den Wänden des Korridors zu lesen, der zur anschliessenden Ausstellung "Das 21. Jahrhundert" führt. Ihre Botschaft finden Sie auch im Internet:


http://www.planetofvisions.com

"Utopie der Reise"

das sich über Ihrem Kopf bewegende riesige Luftschiff verkörpert die Träume der menschen von Fliegen, abenteuerlichen Expeditionen udn Reisen in fremde Länder.

Quellennachweis:

Zitate aus: Flyer zu "Halle 9 im Themenpark der EXPO 2000 Hannoversite

und der Web_Site: http://www.planetofvisions.com

(hier sind auch die Bilder entnommen)