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    2001: DIE ODYSSEE GEHT WEITER ...


    neue Entwicklungen und Anschluesse im
    kollaborativen science/fiction
    *ODYSSEEN IM NETZRAUM*

    online:

    http;//www.hyperfiction.de

    intro


    Trotz aller Experimente im Bereich der Medien- und Netz-Kunst bzw. kommunikationsorientierter Kunst-Projekte, trotz der Versuche, durch mediale Schaltungen und Vernetzungen Gruppen, Populationen, Kollektive, Vielheiten zum Sprechen zu bringen, anstatt isolierte Werke und Texte einzelner Subjekte zu praesentieren, trotz dezidiert demokratischer Gebrauchsweisen neuer Medien, trotz Gruppenarbeit in neueren Ausbildungs-Szenarien und kollaborativer Strukturen in weiten Bereichen von Natur- und Technik-Wissenschaften und trotz community-basierter Kommunikationsformen in mailing-lists, Webforen ...
    ... basiert der Diskurs der Kulturwissenschaften noch immer hauptsaechlich auf Aussagen und Texten, die aus ganz klassischen Autorenfunktionen generiert und in der Folge dann auch unter dem Namen eben jener Autoren kommuniziert werden.
    Das ist umso verwunderlicher, als gerade die Kultur- und Geisteswissenschaften es eigentlich besser wissen muessten, werden sie doch seit den 60er Jahren permanent und nachhaltig infiziert vom einem Virus, das das Ende des Autors, des Buches, des Subjekts, ja der hierarchischen Baumstrukturen genealogischer Macht-Verhaeltnisse ueberhaupt verheisst.
    Aber weder Kommune-Erfahrungen, Kuenstlergruppen, Filmkollektive, Schreib- und Therapiegruppen, weder Mitbestimmungsinitiativen, kollegial gefuehrte Unternehmen, Universitaeten, weder Schriftstellerkollektive, noch auf Gruppenarbeit basierende Arbeitsorganisationen (etwa in der Autoindustrie), weder Gruppenimproviationen im freien Theater, noch chorische mehrstimmige Inszenierungen, ganz zu schweigen von den Team-basierten Arbeits- und Organisationsformen unzaehlicher start-ups in den Informationstechnologien, dem Kommunikationssektor und den klassischen kreativen Produktions-Bereichen (etwa der Werbung, Film- und TV-Produktion) ...
    ... haben ihm etwas anhaben koennen - dem Autor.
    (Eine Zusammenstellung von Diskursausschnitten zur Autorenkonstruktion vor und in digitalen Diskursen findet sich unter http://www.hyperdis.de/txt/autor.html )
    Animositaeten des Rest-Bildungsbuergertums oder des absteigenden Mittelstands, Sehnsucht nach Ruhm und Erfolg koennen ja wohl kauf dahinter stecken.
    Totgesagte leben laenger - und es sind ja auch immer wieder beruehmte Autoren gewesen, die sich mit eben jenen Theorien vom Ende der Autorschaft einen Namen als Autor gemacht haben.

    Was tun?

    Man koennte/muesste einerseits bessere community-software, bessere Tools fuer Text-Kollaborationen entwickeln bzw. bestehende Systeme auf breiterer Basis installieren und an laufende Forschungs- und Publikations-Projekte anbinden, man koennte eine Dissertation ueber "kollaborative Text- und Theoriearbeit in digitalen Diskursen" schreiben und dabei in der Form schon einmal entsprechende dynamische Text-Operationen und -Fluesse simulieren ...
    ... aber frei nach der Devise des CREW-Kollektivs http://raven.ubalt.edu/features/crew/crew.html() ist es besser, etwas direkt in der Praxis auszuprobieren, als nur darueber zu schreiben:

    Im Science Fiction wird seltsamerweise kaum geschrieben. Das scheint in der Zukunft nicht mehr noetig zu sein. Es tauchen sprachliche Viren als Kommunikationswaffen auf, immer wieder direkte Anschluesse an diverse Koerperschnittstellen, nicht zu uebersehen die auch ueberall anzutreffenden Monitordisplays, die aber groesstenteils fuer visuelle Kontrollfunktionen benutzt werden, dann und wann muessen Kennungen eingegeben werden, abgeschnittenen Daumen fingieren als kleine Hackerhilfe zum Eindringen in Gebaeude mit intelligenten Tueren, die Fingerabdruecke einscannen, verschiedenste Arten der Seherweiterungen, Augenaufsaetze und -adapter verhelfen den Usern zu einer erweiterten Weltsicht, Literatur wird von Automaten produziert, Lesen ist verboten, Buecher werden auswendig gelernt, Hacker loggen sich ein in die labyrinthischen Datenbanken multinationaler Multimedia- und Netzwerkkonzerne, die User vor den Monitoren stellen fest, dass sie eigentlich auch nichts weiter als eine Software-Routine im Arbeitsspeicher eines uebergeordneten Computersystems sind, ab und zu wird eine Abwandlung des Turing-Spiels gespielt, philosophische Fragen werden an ueberdimensionale Elektronengehirne abgeschickt, staendig klingeln Handies, sogar in Krimiserien wird im Internet nach Taeterprofilen recherchiert, emails fuer den Kommissar, immerhin existiert ein elektronischer Reisefuehrer durch die Galaxis, in philosophischen Mailinglisten wird darueber spekuliert, was waere wenn z.B. Nietzsche ein Modem gehabt haette, auch James Joyce, Roland Barthes, Michel Foucault, Deleuze&Guattari wird eine virtuelle Adresse in den Gefilden der Netzkultur zugewiesen ...

    ... aber geschrieben wird im Science Fiction nicht.

    Die Bertelsmann-Szenographen haben es fuer die Expo 2000 in ihren unertraeglichen IT-Werbefilmen auf den Punkt gebracht: Ein armer bosnischer Junge gibt ins Netzwerk die Frage ein "Wer bin ich, woher komme ich?". Die Botschaft geht um die Welt, schwirrt durch die Netze. Das Medium ist die Massage. Von ueberall antworten die verschiedensten Menschen. D.h. sie antworten nicht im strengen Sinn die Wortes, sondern das Netz selbst scheint die Antwort zu sein. (vgl. das imaginaere Hacking der "Planets of Vision":http://www.hyperdis.de/hyperfiction/gvoon/)

    Und die Wissenschaftsfiktionen? Das, was man vielleicht zu Unrecht das Imaginaere des Cyberspaces nennen koennen, das Imaginaere der Medien?

    log.in: Snow Crash.

    Simuliert einen kompletten Systemabsturz, ein mentales Virus, auf so grundlegender kultureller Ebene, dass gerade die Routinen des Computers infiziert werden, die die Tastatur und den Elektrodenstrahl des Monitors kontrollieren. Derart abgelenkt schweift er in ziellosen Bahnen ueber den Screen und verwandelt jegliche Datenkonstellation in wirbelndes Schneegestoeber. Schoener Absturz. Das Material wird recycelt und aus dieser Unordnung des Datensalates heraus koennen sich interessante Schreibaktionen entwickeln:
    "Er greift in die Tasche und zieht eine Hypercard heraus. Sie sieht aus wie eine Visitenkarte. Die Hypercard ist eine Art Avatar. Sie dient im Metaversum dazu, eine Gruppe von Daten zu repraesentieren. Dabei kann es sich um Text, Audio, Video, ein Standbild handeln oder um jede andere Information, die digitalisiert werden kann. [...] Eine Hypercard kann praktisch eine unendliche Anzahl von Informationen enthalten. [...] auf dieser Hypercard koennten saemtliche Buecher der Kongressbibliothek gespeichert sein oder jede Folge von Hawai Fuenf - Null, die je gedreht wurde oder saemtliche Aufnahmen von Jimi Hendrix oder die Volkszaehlungsergebnisse von 1950. Oder - wahrscheinlicher - eine grosse Vielfalt gemeiner Computerviren. [...](die das eigene Gehirn als auch den eigenen Computer gleichermassen ,versauen')." (Neal Stephenson: Snow Crash, Muenchen 1994, OT: New York 1992, S. 55-56)

    suchen & finden

    Das zentrale Problem des Suchen, Findens und Selektierens in komplexen Datenbestaenden (seien es Bibliotheken, Datenbanken oder schlichte sequentielle Files) stellt sich natuerlich auch besonders in kollaborativen Schreibprojekten, bei denen noch erschwerend hinzukommt, dass die Daten hier auch noch von verschiedenen Nutzern nach durchaus sehr unterschiedlichen Systematiken und Modellen abgelegt und modelliert werden.
    Die erste Frage fuer Neueinsteiger ist oft die nach der Groesse des schon kumulierten Datenbestandes.

    .. das INTERFACE, d.h. die Moeglichkeiten der Textprozessierung, des direkten Online-Schreibens und vor allem des Verknuepfens von kleinen Texteinheiten, von entscheidender Bedeutung fuer die Art und Weise der Beteiligung der UserInnen sind - neben den konzeptuellen aesthetischen Ansaetzen, einer langfristigen Betreuung und den sozialen Kontexten, in denen die jeweiligen Projekte eingebettet sind.

    HYPERKNAST

    In diesem Zusammenhang sind die Erfahrungen mit dem HYPERKNAST (http://www.hyperdis.de/hyperknast/) interessant:
    Als Replik auf die ersten Zensurmassnahmen im Internet wurde eine krasse ironische Benutzermetapher gewaehlt, die als Weiterfuehrung des amerikanischen Vorbilds des "Hypertext-Hotels" oder eben der doch sehr literarischen Bibliotheksmetapher eher mit netzpolitischen und netzkulturellen Stroemungen interagieren konnte und zudem Bezug nimmt auf das Foucaultsche Ueberwachungsmodell des PANOPTIKONS: des Architekturmodells fuer Gefaengnisse, Fabriken, Gesamtschulen ...
    Auch thematisch ereignet sich hier einiges: Selbstbeschreibungen der monadenhaften Situation vor dem Internet-Monitor, gepaart mit der Sehnsucht nach weltkulturellen universellen Kommunikations- und Vernetzungsutopien, Szenen aus Science-Fiction-Erzaehlungen ... aber auch Materialien und Beschreibungen konkreter Knast-Situationen, Texte zur Isolationshaft ...

    schnittstellen

    Unmittelbar daran anschiessend, auf derselben Software aufgesetzt, laeuft seit Sommer 2000 der kollaborative Science-Fiction "Odysseen im Netzraum":
    Hier haben wir - neben umfangreichen Vorrecherchen und einer dezidierten Auswahl von Textmaterialien fuer moegliche Cut & Paste-Operationen - das Hauptaugenmerk auf das Herstellen von Schnittstellen gelegt:
    - Schnittstellen zu anderen Schreib-Oberflaechen und Online-Text-Generatoren (etwa dem Assoziationsblaster, Florian Cramers Text-Maschinen, Cut-Up-Generatoren oder auch Uebersetzungsmaschinen),
    - Schnittstellen zu thematischen Materialien (eingescannte Text-Materialien, Suchmaschinen),
    - Schnittstellen zu sozialen Kontexten, in denen das Projekt vorgestellt wurde, teilweise auch Workshops und Schreibwerkstaetten durchgefuehrt wurden (log.in, Buchmaschinen, interfiction),
    - Schnittstellen zu online communities durch das Versenden von newslettern mit den neuesten Fortsetzungen und der Veroeffentlichung von offenen Stellen zum Weiterschreiben (Science-Fiction Mailing-Listen, rohrpost und Mailing-List Netzliteratur, sowie an die Mitschreibenden, insofern sie ihre email angegeben haben, vgl. auf der C D-ROM: schnittstellen.html).

    Auf der Schnittstellen-Seite ( http://www.hyperdis.de/hyperfiction/gvoon/) sind all diese Links und die Verweise auf die entsprechenden Arbeitsseiten versammelt, wobei im linken Fenster jeweils die CUT-Materialien erscheinen - waehrend auf der rechten Seite die PASTE-Moeglichkeiten erscheinen, eben die offenen Stellen in der vernetzten Struktur, an denen weitergeschrieben werden kann. Eine HILFE-Seite mit der Erklaerung der einzelnen Funktionen des GVOON-HYPERTEXT-TREES findet sich (auf der CD.ROM) unter: hilfe.html
    (Anzeige der Gesamtstruktur, der neusten Fortfuehrungen, einer Index-Seite, sortiert nach AutorInnen und der Moeglichkeit eines DOWNLOADS des gesamten Bestandes als komprimiertes HTML-Geflecht.)

    Medieneffekte

    Das recht schlichte GVOON-Interface wurde somit durch den Einsatz einfacher Frame-Strukturen um die oben genannten Schnittstellen erweitert und somit den jeweiligen Anforderungen angepasst. Trotz der Wichtigkeit von Online-Aktivitaeten und den Verbreitungsmoeglichkeiten des Netzes hat sich gezeigt, dass die lokalen Aktivitaeten gerade fuer die Herausbildung etwas tiefer gehender narrativer Strukturen eine sehr wichtige Rolle spielen. Auch aktuelle Ereignisse und Diskussionen fliessen immer wieder in die ODYSSEEN ein (etwa die EXPO-Kritik / Parodie oder auch Feuilleton-Kriege - mit Sloterdijk & Co., vgl. auf der CD-ROM: medieneffekte.html).

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    was passierte meanwhile im kollaborativen sciece/fiction
    *ODYSSEEN IM NETZRAUM*?

    schreiben im netz kann ja wohl nicht bloss ein reines up- und download von textpartikeln sein, eine erweiterung des persoenlichen desktops ins netz ...
    einige mitschreiberInnnen haben unser angebot angenommen - und mit im netz verfuegbaren resourcen experimentiert und geschrieben, mit uebersetzung- und cut-up-programmen und verschiedenen tex-generatoren ...
    folgendes fragment scheint ein esoterischer ausgangstext gewesen zu sein, der irgendwie in die mangel von fundamentalen gegnern der gentgechnologie geraten zu sein scheint:

    kenjigram 001029: newborne


    " **time-out** 1 -- Hass von d Zelle Krieg Ameise von d quickening Maschine
    Einheit von d unvital Ziel Potential apocalypse sein sein riskieren zu d Koerper
    Modus von d Sterilitaet von d retro-Virus dass Stoerung....drugy=gene ADAM
    Spaltung Koerper Speicherung d degeneration_womb zu d
    Hochgeschwindigkeits- Geb5rmutter Bereich Maschine dass d wreckage
    replicant Bewusstsein von wieviel 1000 Sache klonen aufzaehlen es zu d
    kuenstlich virtuell Bild von d Sonne FUCK....and d Anordnung System kuenstlich
    Sonne von d cyber von d Ameise dass d Masse wo d Selbstmord Organ amoebas
    von 1/8 Engel dass Seele Fruehling d suck=blood Chromosom dass speichern
    schreien Geraeusch zu Azurblau Koerper Fluessigkeit schlagen....cadaver_city sein
    in Fluss....outer Platz das Gehirn, dass der Embryo, der die grosse
    Geschwindigkeit dreht, Ersatz... grenzenlose Wolke.the des menschlichen
    Koerpers war! Sonne des Oedlands, das wurde gebildet das Spielzeug des
    Alptraums... "

    und wer sagt, denn, dass die netzschreiber ihre quellen vertuschen und nur wie die wilden abschreiben und kopieren und worte klauen, wo sie nur koennen?

    vom schwarzen zum weissen, <-


    "Sprachliche Uebersetzung des SCHWARZEN auf WEISSEN ist nicht erforderlich
    Er hatte sich noch nicht bewegt. Die fluoreszierenden Worte schienen ihn nicht sehen zu koennen ... die Buchstaben zerliefen immer mehr ... die
    Aeufloesung schiem immer geringer zu werden.
    Ueber welches Interface sollte er jetzt denken?

    Er warf heftig den Kopf herum, und die schweren Satzzeichen und Runzeln flogen von seiner Stirn und segelten quer durch den Raum .. liessen sich auf
    der leeren Seite nieder.

    Die Mimikry setzte vom Schwanz her ein. Das Band der Buchstaben schrumpfte, zerknitterte wie Packpapier, umrandete die projizierte Gestalt des
    Lesers im Spiegel des Monitors ...
    Doch noch ehe es den Prozess ganz beendet hatte, schien das endlos verschlungene Band der Buchstabenketten das Interesse daran zu verlieren.
    Der Buchstabentanz hielt inne, betrachtete den bewegungslos starrenden Leser, und dann zerfiel es zu einer losen um sich peitschenden Masse.
    .. die Strukturen wurden instabil ...die Matrix breitete sich aus ... jetzt schnell die Verbindung kappen ...

    (aufgeschlagen hinter dem Monitor lag vollkommen zerknickt ein billiges Taschenbuch: Bruce Sterling: Schismatrix, Muenchen 1989, OT 1985 ...das
    Titelbild zeigt eine ins unendliche abfallende Matrix ... die Seite 290 lliegt zerschnittnen neben der Tastatur) "
    manchmal wird sogar richtig zitiert. dabei ist natuerlcih auch das zitat im zitat ein beliebtes sprachspiel. wenn das dann wieder zitiert wird, gibt es ein zitat im zizat im zitat. dafuer gibt es wohl nicht einmal die entsprechenden satzzeichen. in der musik allerdings hoert man die anfuehrungszeichen nicht:

    Textzapping <-

    Die allerspaetesten spaet-68 ahnten es schon immer:
    SCHREIBEN ist scratchen/remixen:
    "Auf einem PC (worauf sonst in den spaeten neunziger Jahren?) schreibt eine Heildelberger Studentin ihre Magisterarbeit ueber die postfeministische
    Theoretikerin Judith Butler. [...] In der Fuelle der Publikationen zum Thema Postfeminismus drohte die androgyne Protagonistin zu ertrinken, wen sie
    sich nicht darauf verstuende, so durch die Textmassen zu surfen und so mit Textteilen umzugehen wie ein Diskjokey mit Platten. Die Studentin auf der
    Suche nach ihrer Geschlechtsidentitaet und bei ihrer vor weiten Textdiebstaehlen nicht zurueckscheuenden Arbeit ueber die Theorie der n-Geschlechter hat in
    den neuen Medien ihr Element gefunden. Dabei ist sie eine uebereifige Leserin. Theoriebuecher (von Freud und Weininger ueber Lukács und Bloch, Lacan
    und Irigaray bis Luhmann und Butler) aber liest sie, wie man fernsieht: zappend. Meineckes maeandernde Theorieprosa berichtet von einer Theorie- und
    Mediensozialisation, die ganz im Zeichen der Multimedialitaet und der dadurch freigesetzten Multiidentitaet steht. [...] Nach "zwei, drei Stunden in einem
    gut sortierten Plattenladen, wo Vivian ihr gesamtes Bargeld ausgab" und einer Ladendiebstahlstour, die sie zusammen mit ihrem Freund [...] absolviert
    hat, breitet sie das "diverse, nicht allzu teure Zubehoer fuer ihr elektronisches Texas Instrument, welches zu Hause laengst ueber dem Namen Lukács
    eingeschlummert war" (Thomas Meinecke: Tomboy, 181), vor ihren Augen aus. Und es beginnt ein Assoziationsfluss, der ueber Lukács zu Bloch, nach
    Ludwigshafen und zum Rhein [...] fuehrt. Meineckes Prosa ist auch deshlab so gescheit, weil sie praezise den Zusammenhaengen zwischen neuer
    Multimediensozialisation, postmoderner Theoriebildung und Multiidentitaeten nachgeht. Und auch diese Prosa variiert das Motiv, dass von spaetmodernen
    Zeiten elementare Natur und (Medien-)Technik ineinandergeblendet sind."
    (Jochen Hoerisch: Ende der Vorstellung. Die Poesie der Medien, Frankfurt am Main 1999, 148-149)"

    gern werden auch immer wieder gegebenheiten von der letzten seite der zeitung zitiert, ominoese geschichten und seltsame begebenheiten:

    Die unfrankierte Brief-Bombe<-


    "Der Hauptgewinner im Wettbewerb um den groessten Trottel des Jahres 1998 war ein lateinamerikanischer patriotischer Terrorist, der eine Briefbombe an das
    US- Konsulat schickte, um gegen die amerikanische Einmischung in die Politik seines Landes zu protestieren. Als pflichtbewusster Buerger schrieb er seine
    Adresse auf den Umschlag, vergass jedoch, Briefmarken aufzukleben, so dass die Post den Brief an ihn zurueckschickte. Da er ihn vergessen hatte, oeffnete er
    den Brief und jagte sich selbst in die Luft - ein perfektes Beispiel dafuer, dass ein Brief letztlich immer seinen Schickungsort erreicht. "

    wir geben es zu. wir wollten kuenstlich einen thread zur expo im schreibspiel unterbringen - und haben uns davon auch noch eine gewisse massenbeteiligung erwartet, haben den aufruf in anti-expo-foren gepostet aber nichts ist passiert. einen der wenigen eingegangenen beitraege haben wir auch noch selbst schreiben muessen. dabei initiieren wir doch das kollaborative schreiben, um eben nicht alles selbst schreiben zu muessen - oder damit wir wenigstens so tun koennen, als ob ...

    1000 revolutionaere momente ..., <-


    "jetzt bin ich in der datenbank der planets of vision:
    statt sie abstuerzen zu lassen oder sie zu boykottieren, ist es wohl das beste, sie ein bisschen *upzudaten* und aus der platten nichtsagenheit ihrer
    vermeintlichen utopien zu befreien ...
    dazu reaktiviere ich einen alten ordner, in dem ich unverwirklichte projekte abgeheftet habe. Es findet sich dort das *imaginaere museum der revolution*
    von eben jenem jeffrey shaw, der hier die *daten-kamera* beigesteiert hat, also genau das INTERFACE, das wir fuer unsere geplanten manipulationen
    anzapfen und veraendern muessen!
    Ich logge mich ein in das institut fuer sozialgeschichte, amsterdam und versuch an die daten der revolutionen heranzukommen.
    ... endlose daten huschen ueber den schirm:
    "bilder und daten von revolutionen aus zahllosen archiven, bibliotheken und museen ... dramatisierte revolutionaere momente aus drei jahrhunderten ---"
    das ist nur die ankuendigung.
    Wo sind die daten?
    So etwas haetten sie auf der expo einfliessen lassen sollen - aber so geschichtslos wie die themenparks daherkommen ...
    Jetzt habe ich endlich den ersten datensatz ...
    International Institute of Social History - Archive ..."

    immer wieder wird auf dieselben bekannten stellen aus beliebten science/fiction-serien zurueckgegriffen. man muss sich ja schliesslich nicht alles wieder neu erfinden, z.b. den babel-fisch, den es ja inzwischen wirklich als uebersetzungsmaschine im netz gibt ...

    Ursprung der Babelfische: der Fisch muss ins Ohr ..., .. er lebt von gehirnstroemen ... <-


    "Der Babelfisch [...] ist klein, gelb und blutegelartig und wahrscheinlich das Eigentuemlichste, was es im ganzen Universum gibt. Er lebt von
    Gehirnstroemen, die er nicht seinem jeweiligen Wirt, sondern seiner Umgebung entzieht. Er nimmt alle unbewussten Denkfrequenzen dieser
    Gehirnstroeme auf und ernaehrt sich von ihnen. Dann scheidet er ins Gehirn seines Wirtes eine telepathische Matrix aus, die sich aus den bewussten
    Denkfrequenzen und Nervensignalen der Sprachzentren des Gehirns zusammensetzt. Der praktische Nebeneffekt der Sache ist, dass man mit einem
    Babelfisch im Ohr augenblicklich alles versteht, was einem in irgendeiner Sprache gesagt wird. Die Sprachmuster, die man hoert, werden durch die
    Gehirnstrommatrix entschluesselt, die einem der Babelfisch ins Gehirn eingegeben hat. Nun istes verdammt unwahrscheinlich, dass sich etwas so
    wahnsinnig Nuetzliches rein zufaellig entwickelt haben sollte, und so sind ein paar Denker zu dem Schluss gelangt, der Babelfisch sei ein letzter und
    entscheidender Beweis dafuer, dass Gott nicht existiert.
    Die Argumentation laeuft ungefaehr: Ich weigere mich zu beweisen, dass ich existiere", sagt Gott, "denn ein Beweis ist gegen den Glauben und ohne
    Glauben bin ich nichts."
    "Aber", sagt der Mensch, "der Babelfisch ist doch eine bewusste Offenbarung, nicht wahr? Er haette sich nicht zufaellig entwickeln koennen. Er beweist,
    dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eigenen Argumentation zufolge, nicht Quod erat demonstrandum."
    "Ach, du lieber Gott", sagt Gott, "daran habe ich gar nicht gedacht", und loest sich in ein Logikwoelkchen auf."

    kein wunder, an solche bekannte stellen haengen sich dann alle moeglichen trittbrett-fahrer, die daran ihre persoenliche obsesionen und projekte nzuschliessen versuchen:

    Babelfish Experiment <-


    "Ich weiss, dass das Babelfish Experiment durchaus umstritten ist. In einigen Bezirken soll es sogar ganz verboten sein, und deswegen moechte ich das
    Internet nutzen, um mit anderen Personen in Kontakt zu kommen, die ebenfalls an einer Durchfuehrung des Experiments interessiert sind.
    Wir wir wohl alle wissen, ernaehrt sich der Babelfish von Gehirnstroemen, wohl ohne sie zu hindern, an ihren Bestimmungsort anzukommen,
    geschweige denn, ohne sie abzufangen und ein fuer alle male zu verschlingen.
    Der Babbelfish, in einer Groessenordnung zwischen 2 und 8 cm unterzubringen und leicht ins Ohr einzufuehren, ist ein harmloses Wesen, das es
    eigentlich bei einer Symbiose bei ihm und nennen wir es mal den Wirt friedlicher Art blieben laesst.
    Ein Babbelfish, einmal eingenistet, frisst also keinerlei Informationen, sondern ernaehrt sich von ihnen. Nach Theorien von Humbord und Geners, die
    wohl allen Lesern ein Begriff sein sollten, speichert er aber in seinem innersten einige Informationen. Kleine Stromstoesse, die in Babbelfishen, die ihren
    Wirt nach dessen Tod verlassen mussten, belegen dies eindrucksvoll.

    Nun zum Experiment, in einigen Buechern auch als van Hedschers' Experiment beschrieben, gibt einiges zu sagen:
    Der Fishwirt, eine Person, bevorzugt aus einer hoeheren Sozialschicht, da man heutzutage das Beherrschen einiger Sprachen in diesen Schichten
    vorraussetzt, wird oertlich betaeubt, worauf ihm durch den seitwaertsliegenden Kopf eine kleine Kanuele ins Ohr gestochen wird. Dadurch wird weder das
    Gehirn, noch das Trommelfell des Patienten verletzt. Durch die Kanuele werden 2 ml Salzwasser gepumpt, jedoch sehr schnell, was einen etwas hoeheren
    Schaedeldruck hervorruft. Dadurch wird der Babbelfish gezwungen, den Wirt durch das andere Ohr zu verlassen, wo er in einer Salpetersaeure kurzzeitig
    konserviert wird. Beim "Wirt" Selbst, wird der Druck durch das absaugen der Loesung wieder ausgegelichen.
    Doch nun zum wirklich interessanten Teil:
    Der Konservierte Babbelfish wird gewaschen und innerhalb einer kurzen Zeitspanne (etwa 10 Minuten) einer Testperson, die sich im wachen Zustand
    befindet, injeziert, bzw. durch das Ohr eingegeben.

    Als Reaktionen der Person lassen sich beobachten:

    - schwere Depression, mit einem Hand zum Melancholischen
    - auftretender Metaphysik-Glaube
    - eine Veraenderung der Stimme

    und

    - auftretende, spontane Radioaktivitaet

    Diese Symptome werden zwar im Generschen Lexikon, S. 1248 beschrieben, sind aber nicht gesichert!
    Deswegen suche ich, wie oben bereits gesagt, Interessenten, die bereit waeren, das Experiment mit mir durchzufuehren.
    Reaktionen, bitte direkt als Antwort auf diesen Part, eMailadresse waere zu unsicher ........ "

    ... zum glueck gibt es hin und wieder aber auch weibliche protagonistinnenm, die vielleicht einen anderen dreh in diese ganzen (pseudo?)intellektuellen spielereien zu bringen versuchen:

    Es stimmt etwas nicht... <-


    "Anita erwachte und starrte mit verquollenen Augen zum Wecker hin. Neun Uhr dreiundzwanzig war es, und das Sonnenlicht drang mit quaelender
    Intensitaet durch die nur halb zugezogenen Vorhaenge in das Studentenappartement herein. Draussen rumorte eine Baumaschine. Anita stemmte sich hoch
    und rieb sich den Nacken. Wie lange hatte sie gestern noch vor ihrem PC gesessen? Es war wohl eher schon heute geworden. Auf dem Nachttisch stand
    ein Glas mit einem eingetrockneten Rest Rotwein. Anita stand auf und spuerte unter ihren Fuessen ein aufgeschlagenes Buch. Es musste in der Nacht aus
    dem Bett gefallen sein, gut sah es jetzt nicht mehr aus. Armer Stuckrad-Barre... Seufzend schob sie ein Kleiderbuendel von der Stuhllehne und tastete
    nach dem Einschaltknopf ihres PC. "Kaffee..." kam es ihr in den Sinn. Also schlurfte sie in die Kueche. Keine saubere Tasse mehr. Aber da: noch ein
    Kaffeefilter fuer die Maschine. Und das Pulver sollte noch fuer eine Kanne reichen. Als Anita die Reste des Kaffeetueteninhalts ins Filter ausklopfte,
    staubte die Haelfte daneben. Dann spuelte sie sich eine Tasse unter dem Wasserhahn ab. Im Brotkasten nur ein angebrochener Beutel Erdnuss-Flips. Anita
    schauderte. Endlich roechelte die Kaffeemaschine. Dann wankte Anita, die randvolle Tasse vorsichtig balancierend, zum PC zurueck. Statt des gewohnten
    bunten Bildschirms waren nur einige Textzeilen zu erkennen. Sie kniff die Augen zusammen: "Keyboard error or no keyboard present" las sie zuunterst.
    Aergerlich zog sie den Stecker der Tastatur ab und drueckte ihn mit einer drehenden Bewegung wieder in die Buchse zurueck. Anschliessend liess der
    Rechner sich neu booten und lief dann auch vollstaendig hoch. Dann das vertraute Rauschen und Zirpen des Modems. Anita war wieder online. Keine
    Email heute. Oder war der Mail-Server wieder mal abgeschmiert? Dann gleich mal auf die Lieblings-Literatursite! "404 - not found" Na so was... Und
    was sagt die SZ? Nur Kino und Theater im Feuilleton heute? Aergerlich schaltete Anita den PC aus und angelte sich ein T-Shirt vom Fussboden. Sie
    froestelte. Der Kaffee schmeckte bitter. Ob sie wohl doch ein Aspirin brauchte?
    Schnell noch ein Anruf bei der Redaktion. Anita wollte jetzt endlich wissen, wann ihre Buchbesprechung gedruckt wuerde. Endlos das Rufzeichen. Dann
    eine unwirsche Stimme am anderen Ende der Leitung.
    "Lechner!" Der Chefredakteur persoenlich. Anita holte tief Luft. Ihre Stimme hattesie heute noch nicht erprobt. "Guten Morgen Herr Doktor Lechner, hier
    ist Anita Baumeister", versuchte sie zu floeten, "meine Rezension..."
    "Rezension? Da sind Sie bei mir falsch", unterbrach die Stimme sie. "Wie war noch mal Ihr Name?"
    "Baumeister", antwortete Anita eingeschuechtert. "Ich schreibe seit drei Jahren gelegentlich fuer den Literaturteil..."
    "Literaturteil? Was fuer ein Literaturteil? So etwas gibt es hier nicht, wiederhoeren!"
    Verwirrt legte Anita auf. Ein Blick auf die Uhr: eine Viertelstunde noch bis Vorlesungsbeginn! Hastig klaubte Anita ihre restlichen Kleidungsstuecke
    zusammen. Irgend etwas in ihrem Leben schien aus den Fugen geraten zu sein.
    Auf dem Weg zur Uni wollte Anita sich noch ein Taschenbuch kaufen. Schon von weitem sah sie, dass das Schaufenster der kleinen literarischen
    Buchhandlung mit Packpapier zugeklebt war. ZU VERMIETEN verkuendete ein Schild.
    Was war heute nur los?"

    das ende des buches und der schrift. suche sofort alle buecher zum thema *ende des buches*, bestelle aber kein einziges davon, sondern logge mich wieder ein in die ODYSSEEN :

    unverhofft <-


    "kommt ebenfalls wie ein Bumerang zurueck "

    das schreiben am computer - ist es wirklich gesundheitsschaedlich. Bleibt es banal und flach? Vielleicht fehlt mir einfach das avantgarde-plugIn fuer mein schreibprogramm?

    dogma-(anti)illusionismus <-


    ".. was faellt dir noch dazu ein, erzaehle mir alles hatte GOLEM damals immer wieder auf den MONOTOR geschrieben :
    sinnvolle Ansaetze gingen im allgemeinen Durcheinander von Meinung und Dogma einfach ein. Alte Goetter hatten an Macht verloren, und es wurden
    keine neuen erfunden ...
    nur neue REGELN:
    kein kuenstliches Licht, kein Nachvertonen, keine TITEL und BILDUNTERSCHRIFTEN, keine DINGE einbringen, die nicht ohnehin am Drehort zu
    finden waeren ...
    "Eine kleine, durch Launen des Schicksals privilegierte Gruppe behielt das Monopol der Wahrheit fuer sich, und die
    Evolution bewegte sich doch weiter." toent durchs Telefon (das nur eine COmputersimulation ist)
    Ees handelt sich im eine Gruppe von Filmemachern, die der Illusion erliegen, allein der gebrauch billiger DIGITALKAMERAS wuerde neue unegahnte
    Moeglichkeiten fuer Laienschauspieler, -Regisseure, -Drehbuchschreiber ... und ueberhaupt eroeffnen ...
    Bild faellt .. FOTO faellt ... der Server scheint down zu sein vom Assoziationsblaster. Da kann ANDY auch nichts dafuer - oder ...
    "Die Strukturen wurden instabil ..." steht in einer mail ... "

    logIn:

    http://www.hyperfiction.de
    direkte anschluesse zum weiterschreiben:
    http://hyperdis.de/hyperfiction/gvoon/
    so long!

    Herzliche Grüße!
    hei+co (idensen)
    alias: hei+co@hyperdis.de
    http://www.hyperdis.de/

    alle neusten Verästelungen im August 2000

    Die Zeit war: Tue Mar 6 0:50:06 MET 2001
    Treffen von Urhebern und Nutzern im Text --- Thu Dec 21 1:06:20 MET 2000
    Turingdenken --- Mon Jan 15 10:10:55 MET 2001
    weltraum --- Wed Feb 28 7:06:33 MET 2001
    was wäre wenn ... --- Sat Mar 3 17:05:57 MET 2001
    das ende der grossen erzaehlungen - populäre irrtümer --- Sat Mar 3 17:08:11 MET 2001
    wirklichkeit erfinden --- Sat Mar 3 17:10:30 MET 2001
    das ende der wirklichkeit --- Sat Mar 3 17:11:29 MET 2001
    wie werden wir leben? --- Sun Mar 4 10:11:45 MET 2001
    das ende der wirklichkeit --- Sun Mar 4 20:32:03 MET 2001
    raumzeit wie kochendes wasser --- Sun Mar 4 20:48:20 MET 2001
    Der (Mensch) hat ein zu groß geratenes Gehirn --- Mon Mar 5 9:17:48 MET 2001
    Die Menschen werden tagsüber mit Sonnenenergie aufgeladen --- Mon Mar 5 9:20:03 MET 2001
    Jeder hat eine andere Haarfarbe --- Mon Mar 5 9:21:15 MET 2001
    WIE WERDEN WIR LEBEN_1 --- Mon Mar 5 9:34:02 MET 2001
    WIE WERDEN WIR LEBEN_2 --- Mon Mar 5 9:36:40 MET 2001
    WIE WERDEN WIR LEBEN_3 --- Mon Mar 5 9:37:59 MET 2001
    WIE WERDEN WIR LEBEN_4 --- Mon Mar 5 9:40:39 MET 2001
    WIE WERDEN WIR LEBEN_5 --- Mon Mar 5 9:41:57 MET 2001
    WIE WERDEN WIR LEBEN_6 --- Mon Mar 5 9:43:33 MET 2001
    WIE WERDEN WIR LEBEN_7 --- Mon Mar 5 9:44:42 MET 2001
    sdasss --- Mon Mar 5 18:37:45 MET 2001
    ich bin eine suchmaschine (170101) --- Mon Mar 5 22:42:26 MET 2001
    Schreiben – on the road --- Mon Mar 5 22:44:48 MET 2001
    cut --- Mon Mar 5 22:46:07 MET 2001
    schreiben in freier software? --- Mon Mar 5 22:49:23 MET 2001
    schreiben auf und in die oberflächen --- Mon Mar 5 22:50:40 MET 2001
    Deregulierung aller Sinne --- Mon Mar 5 22:51:56 MET 2001
    Revolution des Rausches --- Mon Mar 5 22:53:32 MET 2001
    cut up from : western lands --- Mon Mar 5 23:00:13 MET 2001
    cut up from: Die elektronische Revolution --- Mon Mar 5 23:02:05 MET 2001
    cut up from : western lands --- Mon Mar 5 23:05:17 MET 2001
    mixen --- Mon Mar 5 23:06:11 MET 2001
    cut --- Mon Mar 5 23:08:33 MET 2001
    poptheorie? --- Mon Mar 5 23:10:00 MET 2001
    Jetzt Musik? --- Mon Mar 5 23:11:15 MET 2001
    Das Band bewegte sich raschelnd --- Mon Mar 5 23:13:15 MET 2001
    copyleft got collective --- Mon Mar 5 23:14:58 MET 2001
    lesen in unzensierter fassung ... --- Mon Mar 5 23:21:00 MET 2001
    odyssee-ulysses-ästhetik des widerstands ... --- Mon Mar 5 23:26:48 MET 2001
    gesellschaft des spektakels --- Mon Mar 5 23:33:47 MET 2001
    Die Gesellschaft des Spektakels: 7. DIE RAUMORDNUNG --- Mon Mar 5 23:40:12 MET 2001