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POOL-PROCESSING


Ein HyperMedia-Projekt von Heiko Idensen und Matthias Krohn.

1. Übersicht bisherigerMedienfestivals-PooL Projekte
2. Die IMAGINÄRE-BIBLIOTHEK
3. Verfügbare Literaturliste-PooL von PooL-Processing
4. BILD-SCHIRM-DENKEN (Elektronsicher Essay)
5. Bestellung_Hypertexte von PooL-Processing
6. HYPERTEXT-PROGRAMME und Tools (InfoS, Public-Domain ...)
7. Shared_Screen_Projections aktuelles CD-ROM-Projekt (EMAF 1993-94)
8. Kontakt-Adressen-PooL

MENU Medienfestivals-PooL

HYPERTEXT-PROGRAMME

GRUNDMENU HYPER-TEXT-PROGRAMME

1. Die KlassikerHypercard_Toolbook (MAC bzw. WINDOWS)
2. Das Expanded_Books Toolkit (MAC)
3. Der Hypertext-Generator (WINDOWS)
4. Der Geschichten-Vernetzer: Storyspace Schreibumgebung (MAC,WINDOWS)

5. Der Hyper-Schreiber HyperWriter (DOS, WINDOWS)

6. Der Public-Domain HypertextDART_Hypertext-Browser (DOS)

7. TXTouren Downloading-oder-Diskversand

des gesamten Materials nebst Hypertexteditor (DART für DOS bzw.
Hypercard-READER und WRITER für MAC)

8.Bestellung_Hypertexte (Materialien PooL-Processing)
MENU

Literaturliste-PooL

POOL-PROCESSING

Bibliographie PooL-Processing (Heiko Idensen / Matthias Krohn)

* Idensen / Krohn PooL-Processing. Ein interaktives Medienprojekt, in Europ. Medienkunstfestival 1989, Osnabrück 1989, S.178-196
* Idensen / Krohn Connect it! Eine Navigation durch die PooL-Datenbank, in Ars Electronica (Hrsg.), Im Netz der Systeme, Berlin 1990, S.123-140
* Idensen / Krohn Vom Hypertext in der Kunst zur Kunst des Hypertext, in Gloor, P.A. / Streitz, N.A. (Hrsg.) Hypertext und Hypermedia,

Berlin 1990, S.292-300

* Idensen / Krohn Kunst-Netzwerke Ideen als Objekte, in Rötzer, Florian (Hrsg.), Digitaler Schein - Ästhetik der elektronischen

Medien, Frankfurt / Main 1991, S. 371-396

* Idensen / Krohn Die imaginäre Bibliothek, in Hattinger, G. / Weibel, P.
(Hg.) Digitale Träume, Linz 1990, S.131-135
* Idensen / Krohn Transit-Texte, in Grundmann, Heidi (Hg.) Transit # 1.

Materialien zu einer Kunst im elektr. Raum, Innsbruck 1993, S. 30-42

* Idensen / Krohn Bild-Schirm-Denken. Manual für hypermediale Diskurstechniken, in Bolz, N.; Kittler, F.; Tholen, G.Ch. (Hg.)

Computer als Medium, München 1993
POOL-PROCESSING

LITERATURLISTE_IDENSEN

Bestellung_Hypertexte

HYPERTEXTE VON POOL-PROCESSING

1. Die Texte dieses Network-Schreibprojektes TXTouren können
(incl. Hypertext-Browser (DOS) / Hyper-WRITERS + BROWSERS (MAC)

a) entweder direkt aus der Box geladen werden
Downloading-oder-Diskversand
oder
b) per Post bestellt werden (DOS oder MAC angeben!)

2. DieIMAGINÄRE-BIBLIOTHEK kann auf 2 HD- Disks bestellt werden (incl. Shareware des HYPER-Text-Programms HYPERPAD
für DOS)

3. Der Essay BILD-SCHIRM-DENKEN Manual für hypermediale

Diskurstechniken" - Kurzform in derBOX - ist als Hypertext für MAC und DOS
(incl. Storyspace -READER) zu haben

Bestellungen gegen 5 DM in Briefmarken (für DISK + Rückporto) bei
Heiko Idensen, Glünderstr. 3b, 30167 Hannover
... und "normale" Texte von PooL-Processing?
Gibt es die auch?
Ja, sieheLiteraturliste-PooL

Medienfestivals-PooL

PooL-Processing (Heiko Idensen / Matthias Krohn)
Aktionen, Installationen und Projekte - HyperMedia, Kunst-Netzwerke
- Europäisches Medienkunstfestival Osnabrück 1988
"Wessen Agenten sind wir?" Interaktive Festivalzeitung, Multimedia-Katalog
- Europäisches Medienkunstfestival Osnabrück 1989
"Agentur für ästhetische Informationen"
Kunst-Datenbank, Hypertextterminals, Mail-Box-Schreibprojekt

* Ars Electronica 1989 "Bild/Text-Archiv zur Medienkunst Pool fürlebendigen Datenfluß"

Interaktive Informationssysteme Intertext, visuelle Momentaufnahmen,
tägliche Festivalzeitung

* Ars Electronica 1990 "Die Imaginäre Bibliothek DauerReden-LeseReisen"
Der Leser als Reisender in einer Bibliothek
* Workshop Hypertext/Hypermedia ´90 (GMD-IPSI Darmstadt)
POOL-PROCESSING Literaturliste-PooL
IMAGINÄRE-BIBLIOTHEK

Symposien_PooL

Literaturliste-PooL


* 10. Arbeitstagung MMK1990 "Benutzbarkeit von Hypertextsystemen" (Die imaginäre Bibliothek)
* Querspur-Videofestival (Linz 3.-5-5.1990) "Datenprojektionen"
* "Hypersystem-Konzepte in Medien und kultureller Produktion" (UniversitätLüneburg 1991) Entwurf einer HypePOErtik
* CUL-TEC -Kultur-Technik im 21.Jahrhundert (Wissenschaftszentrum Düsseldorf

11/91 Installation Die Imaginäre Bibliothek

* Interferenzen IV "Literatur im elektronischen Raum" (Symposium Museum Moderner Kunst Wien, 11/91)
* "Netz-Werk-Utopien" (ON LINE- Kunst im Netz, 4.-7.3. 93 Graz)
Vortrag, Installation, Netzwerk-Schreibprojekt
* "Telematik, Telecomm. Art" (Seminar/Symposion, HBK Hamburg, 4/93)
* "Literatur & Medien wörter brauchen keine seiten" (Wien, Literaturhaus 16.4.-7.5.1993)Installation literarischer Hypertexte
* " Shared Screen Projections 1000 add 1 Frame medien/minidramen" Europäisches Medienkunstfestival 1993/94 CD-ROM Projekt (Herausgabe EMAF

1994)
Shared_Screen_Projections


POOL-PROCESSING

LITERATURLISTE_IDENSEN

Bibliographie (Heiko Idensen)
Literaturliste-PooL


* Idensen, Heiko HighTech - Hypertext - Krieg der Literaturenin Konzepte 10, S. 30-33
* Idensen, Heiko Wo nun? Wann Nun? Wer Nun? Hypertext-Geschichten in Inventionen `91, Akademie der Künste, Berlin 1991
* Idensen, Heiko Hypermedia-Kulturrevolution

in Interferenzen IV - Die Geometrie des Schweigens, Museum Moderne Kunst
Wien, 1991

* Idensen, Heiko Pool Processing. Schreib-Lesen Reisen im elektronischen Raum, in Baake, Dieter; Thier, Michaela (Hg.), Kreative Medienarbeit,

Bielefeld 1992, S.102 -112

* Idensen, Heiko Hypertext als Utopie Entwürfe postmoderner Schreibweisen und Kulturtechniken, in Zeitschrift für Informationswissenschaft und -

praxis 1-93, S.37-42

* Idensen. Heiko Netz-Werk-Utopien. Nomadologie-Textouren in On Line.

Kunst im Netz, Steirische Kulturinitiative (Hg.), Hans-Resel-Gasse 6, A-
8020 Graz, 1993, S. 17-35, ISBN 3-901334-009 (deutsch/englisch)
Literaturliste-PooL


POOL-PROCESSING Bestellung_Hypertexte

Shared_Screen_Projections

(CD-ROM MediaSampler mit verteilter Herausgeberschaft)

1000 add 1 Frame medien/mini/dramen

(1.Ausgabe Europ. Medienkusntfestival Osnabrück 1994)
Während der Markt digitaler multimedialer Kulturträger von einer Unmenge
verschiedener Standards und Medien-Integrationskonzepten überschwemmt wird,
scheint sich die Schere zwischen privatem Konsum und öffentlichen Medien-
Kulturräumen immer mehr zu vergrößern. Die Utopie von der Auflösung
zentralistisch ausgerichteter Massenmedien scheint sich - bis auf autonome
Zonen subkultureller telematischer Zirkel oder institutionalisierter
Forscherteams - kaum zu erfüllen ...
Im Gegensatz zur medialen Aufbruchsstimmung der 70er Jahre scheinen
vergleichbare soziale Felder zu fehlen, in denen die vielbeschworene
digitale Revolution ihre soziale Wirksamkeit entfalten kann. Die apparativen
Voraussetzungen für einen digital vernetzen Verbund der verschiedensten
Medien sind zwar gegeben, haben aber - jenseits von pragmatischen
Optimierungs- und Rationalisierungsschüben - noch nicht zu einer breit
angelegten vernetzen Kulturtechnik geführt, die die technischen
Möglichkeiten auch in entsprechende (syn-) ästhetische Handlungen
undProduktionsweisen übertragen kann.

Hypermediale_Erfindungen

Zunächst scheinen gerade die Hypermedien die postmoderne Zerstreuung von
Erzählungen und Aussagen in allerkleinste Partikel voranzutreiben. Die
zwischen einzelnen (Daten-) Sätzen, zwischen unverbundenen Bilderströmen,
zwischen den Interaktionsreizen des Gameboys ... herrschende Leere wird aber
gerade zum entscheidenden Ort kultureller Transformationen Erfindung
vernetzter Interfaces, neuer Anordnungen und Sichtweisen von Daten durchständig aktualisierte, situative, noch nie dagewesene Verknüpfungen, das
Einlassen auf extensive Interaktionsprozesse ... sind grundlegende
Operationen hypermedialer Kultur.
Damit verlagert sich der Ort der Wissens- und Kulturproduktion in
externalisierte Netzwerke verschiedenster Medienkonfigurationen. Es gibt
nicht mehr die `klassische' (manipulierte oder zu mobilisierende)
Öffentlichkeit - die Frage nach den Medien- Schaltungen, nach Vernetzung,
Verkettung und Verknüpfung der im Netz zirkulierenden `Ladungen' (Mischungen
aus Texten, Bildern, Tönen, Interaktionen ...) wird entscheidend für eine
tele-politische Kultur.

Kulturtechniken-Hypermedia

Die Initiative Shared Screen Projections will die neuen Speicher-, und
Interfacetechnologien in kooperativen Austauschprozessen öffentlich
zugänglich und künstlerisch benutzbar machen. Als ein CD-Rom-Publikations-
Projekt mit wechselnder Herausgeberschaft, begleitenden Workshops und
Ausschreibungen für das EMAF 94 soll "1000 add 1 Frame" dazu anstiften, die
Verteilungskanäle und Marktstrategien digitaler Kulturproduktion nicht nur
den großen Verlagen und `Medieninhabern' zu überlassen, sondern (analog zur
Vernetzung der Video-Produzenten über das Video-Kunstmagazin INFERMENTAL)
hypermediale ästhetische Produktionsweisen (Veränderbarkeit,
Kontextualisierung, Verknüpfung und Vernetzung) anzuregen und gleichzeitig
alternative Verbreitungs- und Zugangsmöglichkeiten digitaler Medienkunst
auszuprobieren ...

CD-ROM-Gebrauchsweisen

Was passiert mit digitalen Filmen? Was ist das Schicksal der Bilder,
Sequenzen und Töne in der Medienintegration?
Werden sie als briefmarkengroße `Kurzfilme', als Bild-Schirm-Schoner im
Hintergrund alltäglicher Anwendungen enden?
Nach CD-ROM Copyright-Bestimmungen sind (u.a.) folgende Gebrauchsweisen mit
Materialien von CD-Roms ausdrücklich verboten
kopieren, dublizieren, reproduzieren, transferieren (auf ein anderes
Trägermedium), dekompilieren, umkehren oder `umdrehen' - in eine andere, vom
Menschen wahrnehmbare Form bringen, ... modifizieren, vermieten, verleihen
oder gar eigene Arbeiten aus Teilen dieses Materials abzuleiten ...
Für die Shared Screen Projections sollen diese Operationen gerade erlaubtund
sogar unterstützt werden. Verteilte Urherberschaft, verteilte Produktion und

Rezeption. ...
Eine POEsie digitaler Medienströme kann (nur) von allen gemacht werden,
nicht von wenigen Spezialisten!
connect it!
Screen it!
Share it!

Ausschreibung_EMAF_1994

Shared Screen Projections I
"1000 add 1 Frame medien - minidrama

Der MediaSampler auf Digitalbasis versammelt künstlerisch-experimentelleArbeiten aus den Bereichen VideoArt, InteraktivArt, Telematics, Hypermedia und Multimedia.
"Shared Screen Projections" ist damit ein Versuch,
medienkünstlerische Praxis und ästhethische Gebrauchsweisen digitaler Medien
in einer jährlich erscheinenden CD-ROM Publikation mit wechselnder
Herausgeberschaft zu initiieren.
Die erste Edition von "Shared Screen Projections" wird zum EMAF 1994 unter
dem Titel "1000 add 1 Frame" präsentiert und veröffentlicht werden. "1000
add 1 Frame" POEsie digitaler Medienströme - MicroDramatics - Video- Stamps
- Boring Effects - Artistic Visualisation - InteractivVideo - ScreenTheater
- Unsigned Informations - Extensiv Interactions - ... Die Künstlergruppe
PooL-Processing (Heiko Idensen & Matthias Krohn) als Initiator von Shared
Screen Projections übernehmen als Editor-Team in Zusammenarbeit mit dem EMAF
die Konzeption und Realiserung der ersten Ausgabe.

Wettbewerbs-Bedingungen_Hypermedien_EMAF

AUSSCHREIBUNG CD-ROM-PROJEKT (Europ. Medienkunstfestival Osnabrück 1994)
Folgende Medien können bis zum 15. Mai 1994 eingeschickt werden.

* Videotapes (VHS-SVHS-Hi8-Betacam SP) max. 1000 add 1 Frame = 40 Sek.

(Digitalisierung in den Formaten Quicktime APPLE(), Video for Windows
(DOS).

* digitaliserte Bewegtbildsequenzen für WindowsAPPLE/ in den obigen Formaten, max. 40 MB. Digitale Träger Disketten, Cartridges 40/80, CD-

ROMS)

* selbstlaufende Hypermedia/Multimedia Applikationen fürAPPLE und Windows. (Hypercard, Supercard, Macromind, Premiere, Toolbook, ... )
* Hypertexte und multimediale Dokumentationen telematischer Projekte

Unter den eingereichten hypermedialen Arbeiten werden in einem gesonderten
Wettbewerb von einer Jury Prämien und Auszeichnungen vergeben - multimediale
Produktionsmittel (Video- und Soundkarten, Hypermedia-Software ...) winken
als Preise ...

POOL-PROCESSING

Share-Care-Connect!

Einsendungen an

EMAF Osnabrück, Hasestr.71, 49074 OSNABRÜCK

Information, Kontakt & Mitarbeit PooL-Processing

Heiko Idensen, Glünderstr. 3b, 30167 Hannover, 0511/ 709559
e-mail h.idensen@bionic.zer.de und

Matthias Krohn matthias@khm.uni-koeln.de ; Compuserve 10034.1034

Aktuelle Informationen zu diesem (und andere) Projekten von PooL-Processing
online in der
//BIONIC- Mailbox (0521/68000 - einloggen mit "pool").
AutorInnen & AutorenTeams angenommener Beiträge erhalten eine Ausgabe von
"Shared Screen Projections" bei ihrer Präsentation auf dem EMAF 94.
Eingereichte Arbeiten werden unter Nennung der Autoren in die Edition
eingearbeitet. Die Benutzer/Käufer/Autoren von "Shared Screen Projections"
können das gesamte auf der CD befindliche Material bis hinunter zum
einzelnen Frame, Sound, Wort, Programmzeile bei ausschließlich
nichtkommerzieller Nutzung und unter Nennung der Herkunft für eigenen
Produktionen verwenden und verarbeiten (share & care). Es wird darum gebeten
eine Kopie der entstandenen Produktion an die Redaktion von "Shared Screen
Projections" zu senden.
connect it!
Literaturliste-PooL


Bestellung_Hypertexte

Kontakt-Adressen-PooL

Kommentare, Anregungen, Fragen zu den Projekten von PooL-Processing, zur
Mitarbeit ... usw. können entweder direkt in das
Brett PooL-Processing der
// BIONIC-BOX gesendet werden
oder (in) direkt an die beiden Initiatoren
heiko idensen, glünderstr. 3, d-30167 hannover 0511 / 709559
email h.idensen@rz.uni-hildesheim.de

matthias krohn, am rosenmoor 34, d-27711 Osterholz-Scharmbeck
matthias@khm.uni-koeln.de

CONNECT IT!


MENU HYPER-HOTEL IMAGINÄRE-BIBLIOTHEK

Hypercard_Toolbook

Hypercard (MAC) / Toolbook (WINDOWS) HYPERTEXT-PROGRAMME

Die `Klassiker' unter den Hypertext-Programmen mit vergleichbarem Konzept
und Funktionsumfang Objektorientierte Oberfläche, auf der sich Felder,
Buttons, Grafiken etc. erstellen lassen; Karten- und Datei (Rollfenster)-
Metapher für Textdarstellung; Umfangreiche Navigationswerkzeuge; eine
Scriptsprache im Hintergrund sorgt für Erbarkeit, gestaltbares Interface
(bis auf Betriebssystem-Ebene) komplexe Vernetzungen; durch konsequent
visuelles Interface-Design geeignet als Oberfläche zur Steuerung
hypermedialer Anwendungen (Ton und Bewegtbild-Einbindungen über Quicktime /
Video für Windows).
Leider hat APPLE seine Politik geändert, so daß Hypercard nicht mehr
standardmäßig bei jedem Mac dabei ist (es kostet jetzt 448,- Toolbook
900,- )
Für beide Programme sind selbst viele Tools (Infotainment, Multimedia)verfügbar ( z.B. ConvertIt! zum Konvertieren von Hypercard nach Toolbook)
und Public-Domain-Anwendungen Bibliographie- Datenbanken, Text- Generatoren
(Story Producer, Fiction Writers Guidelines, HyperDraft ...), Index-
Generatoren, Zitatensammlungen ...
(12-49 $ bei HEIZER Software, 1941 Oak Park Blvd. Suite 30, P.O.Box 232019,
Pleasent Hill, CA 94 523, USA)

Expanded_Books

Expanded Books Toolkit (Hypercard-"Buch"-Erweiterung, MAC)
Nachdem die kalifornische Voyager Company schon eine Unzahl elektronischer
Bücher (hauptsächlich `klassiche' Literatur und Bestseller) für den
(amerikanischen) Markt publiziert hat (Proust in Search of Lost Time Vol. 1
and 2; Oscar Wilde The picture of Dorian Gray; Flaubert Madame Bovary;
Melville Moby Dick; Lewis Carroll The Complete Annotated Alice; Adams
Hitch Hiker's Guide to the Galaxy; Asimov Complete Stories; Gibson New
Romancer/Count Zero/Mona Lisa Overdrive; Pirsig Zen and the Art of
Motorcycle Maintenance; Postman & Huxley Amusing Ourselves to Death & Brave
New World; ... teilw. mit Illustrationen je 19,95 $ bzw. 46,- DM) ist jetzt
die Programmoberfläche, mit der diese elektronischen Bücher produziert
worden sind, verfügbar.
Das Expanded Book Toolkit ist speziell für Mac-Powerbooks entwickelt
(640x400, S/W Grafiken, 4 MB) und stellt die bisher gelungendste Umsetzung
von Buch Benutzer-Metaphern auf Computer dar. Das Ziel optimierte
Operationen für aktives Lesen und Rezensieren am Bild- Schirm Suchen,
Markieren, Anmerken, Exportieren ... (erstes deutsches exp. Book ist
Bukowski Kaputt in Hollywood, Maro-Verlag, 29,-)

Das Umsetzten von Fließtext in das Expanded Book-Format geschieht über eine
einfache Import-Funktion. Es stehen dann folgende Umsetzungen herkömmlicher
Buch-Operationen zur Verfügung -durch Anklicken eines Wortes wird eine
komplexe Suchfunktion ausgelöst(Anzeige des gefundenen Wortes in Extra-
Fenster, ggf. im Kontext, abspeicherbar ...) -Markieren von Textpassagen /
Anstreichungen am Rand -Markierungen über `Eselsohren' (mit Kommentar) und 4
`Büroklammern' -Anmerkungen in kleinerer Schrift im Randbereich -Übernahmen
von Textteilen in ein Notizbuch (benötigt Hypercard 2.1, mindestens 640 x
400 Bildschirm) Kritik Dem Autoren stehen zwar im Toolkit umfangreiche
Annotations- Möglichkeiten zur Verfügung, die in den erzeugten
elektronischen Büchern für die `elektronischen Leser' dann nicht mehr
verfügbar sind. Trotzdem ist das Expanded Book Toolkit ein hervorragendes
Distribution-Medium für linear aufbereitete elektronische Dokumente.
(Windows-Version angeblich in Vorbereitung) (Voyager Company, 295 $;
pandasoft 500,- DM, Publikationslizenz 1 %)

Hypertext-Generator

HT-Generator (Hypertext-Publikationsumgebung, WINDOWS)
Der Hypertext-Generator H 5000 verspricht jedem User, nach nur 10 Minuten
Einarbeitungszeit mit der Produktion eigener elektronischen Bücher beginnen
zu können. Der Bildschirmaufbau ist funktional - allerdings mit der (für
Windows?) typischen Überfrachtung von Schaltflächen, Symbolen, Buttons und
einer Unzahl von Anzeigen auf verschiedenen Ebenen ein zoomfähiger
Informationsbereich (für Texte und Grafiken), eine Stichwortleiste - die
fast 1/3 des Bildschirms einnimt - (alphabetischer Index aller
Bildschirmseiten, auf die somit schnell und einfach von jeder Stelle des
Hypertextes aus zugegriffen werden kann) und der Navigationsleiste am
unteren Bildschirmrand, die alternativ die Autorenwerkzeuge einzeigen kann.
Die versprochene automatische Erzeugung von Querverweisen beruht auf
einemsehr stark vereinfachten Konzept Querverweise werden von einem
markierten Wort immer zu einer Bildschirmseite mit gleichem Namen generiert.
(Frei plazierbare Links sind `per Hand' zu produzieren.) Auch die gesamte
Strukturierung der Dokumente ist sehr stark vorgegeben (so lassen sich etwa
jeder Bildschirmseite bis zu 24 Folgeseiten anfügen).

Das Importieren von Texten muß Bildschirmseite für Bildschirmseite erfolgen
- größere Textmengen können nicht strukturiert eingefügt werden (obwohl eine
Schnittstelle zu Winword vorliegt, die den Einsatz des Generators direkt aus
Winword ermöglicht). Living Books versteht sich nicht nur als Software-
Produzent, sondern - genauso wie Voyager - auch als Verlag für
elektronisches Publizieren, der ggf. auch die Publikation von Hypertexten
übernimmt, die mit dem Hypertextgenerator erstellt worden sind.
Bisher liegt eine PC-Wissenbank (PC-, Multimedia- und DOS-Lexikon, 129,- DM;
eine EDV-Grundlagenbibliothek (Datenkommunikation, Speichermedien,
Computermathematik, je 69,-DM), ein elektronischer Berlin-Reiseführer (PC-
Berlin 89,-DM) und ein Hypertext- Umweltlexikon (49,-DM) vor. Insgesamt gut
geeignet für die Verwaltung und Verknüpfung größerer Datenbestände, für
Textsorten, die eine strenge Lexikalisierung erlauben bzw. verlangen.
(Living Books, Holsteiner Ufer 16, 10557 Berlin; 390,- DM, Demoversion 49,-
DM; Publikationslizenz nach Absprache; ca. 1200,- DM pro veröffentlichtem
Titel oder 2000,- DM für eine unbegrenzte Publikationslizenz)

Storyspace

Storyspace (Hypertext- Schreibumgebung für MAC, WINDOWS)

Im Gegensatz zu allen gängigen Textverarbeitungs-, Desktop-Publishing oder
auch präsentationsorientierten Hypertextprogrammen liegt der Schwerpunkt von
Storyspace darin, spontane Schreib-Prozesse zu unterstützen und Strukturen
für das Zusammenspiel und die Verknüpfung von Ideen zur Verfügung zu
stellen.
Konsequentes Topographisches Schreiben in Schreibräumen, den kleinsten Text-
Einheiten - Gedanke, Ideenobjekt, Plan, Topos ... -, die als Boxen
visualisiert werden, zwischen denen Querverbindungen durch (benennbare)
Pfeile hergestellt werden können. Writing-Spaces können beliebig
verschachtelt, am Bildschirm plaziert und natürlich auch bennannt werden.
Dadurch sind zerstreute Datenkonfigurationen ebenso möglich wie klar durchSub-Ordination gegliederte.
Es ist eines der wenigen Hypertext-Systeme, die es dem Nutzer erlauben, beim
Schreiben und Lesen nicht mehr linear, sondern vernetzt vorzugehen die
Querverbindungen (Links) können benannt und graphisch als Mapping -in
verschiedenen Ansichten - dargestellt werden; Hilfsmittel zum zum Text-
Mapping liegen vor (Pathbuilder), die eine Vielzahl von Zugangsweisen auf
Textbestände eröffnen ...

...

Aus allen Textverarbeitungsprogrammen kann schnell und einfach importiert
werden (jeder Absatz kann dabei automatisch zu einem Writing-Space werden!).
Zur elektronischen gabe der Dokumente liegen eine Vielzahl unterschiedlicher
Reader(Ende 1993 auch für WIndows) vor, die alsselbständige Programme
ablaufen (keine Lizenzgebühren).
Auch ein Export in gängige Textformate und nach Hypercard (unter
Beibehaltung der Link- Strukturen) ist möglich . Es wird seit 1989 von dem
dem Theoretiker Jay David Bolter, dem Autor interaktiver `Romane'
(interactive fiction) Michael JOYCE und John B. Smith entwickelt und von dem
kleinen Hypermedia-Verlag EASTGATE SYSTEMS (Mark Bernstein) vertrieben
($215, 10er pack $599, demo $10), die auch schon eine stattliche Anzahl
wissenschaftlicher Hypertexte (Landows In Memoriam Web und The Dickens Web
je $49.95; Bolter Writing Space $ 10); special edition der
Literaturzeitschrift `Writing on the edge' $ 8), interactive fiction
(Michael JOYCEAfternoon $19.95; Stuart Moulthrop. Victory garden $34.95
...) herausgebracht haben. (Windows-Reader Ende 93 verfügbar!)

HyperWriter

HyperWriter (Hypertext-Autorensystem, DOS und WINDOWS)
Für das das derzeit wohl umfangreichste Hypertext-Autorensystem für MS-DOS
(auch für minimale Konfigurationen). Als entwicklung von Black Magic (jetzt
Shareware!) der amerikanischen Firma Ntergaid (deutscher Vertrieb über
Atlanta, Breitenweg 29-33, 28195 Bremen; ca. 900 DM; Demo 69 DM). Besonders
hervorzuheben sind die umfangreichen objekt-orientierten
Verknüpfungsmöglichkeiten (von Text, Grafik, Aktionen etc.; bidirektionales
Linking; Verknüpfungsattribute Autor, Datum, Name; Text-Erweitungen und
Pop-Up-Notizfenster; grafische Anzeige der Links ...); Navigations
Funktionen (unbegrenzte History welche Themen gelesen und wie lange;
Erstellung von Touren; Randnotizen von Autor und Leser; speicherbare
Suchmöglichkeiten mit vielen Features; benennbare Lesezeichen ...);
Umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten; Unterstützung von Multimedia-
Hardware ...
Netzwerkfunktionen und Zugriffskontrolle lassen auch kollaboratives Arbeiten
mit HyperWriter zu. Für die gabe elektronischer Dokumente ist ein
lizenzfreier HyperReader beigefügt, der alle Navigationsfunktionen
unterstützt, allerdings kein Editieren der Hypertexte und kein Anlegen neuer
Links zuläßt.

DART_Hypertext-Browser

Das Public-Domain Programm DART (Registrierung mit $ 29 über USERWARE, 4
Falcon La E, Fairport NY 14450-3312) ist ein einfacher und schneller
Hypertext-Browser für DOS auf der Ebene der ASCII-Zeichen
Frei verknüpfbare Hypertext-Seiten werden einfach mit einem Doppelpunkt
versehen (z.B. "EINLEITUNG") - die Absprungstelle im Text dann als Hotword
mit einem Sternchen markiert (z.B. "Einleitung*" (dieses Hotword kann bis zu
45 Charakter lang sein!) Navigiert wird mit Tabulator zum nächsten
Hypertextknoten, Backspace führt zurück.
Die Labels/Bildschirmseiten/Hypertextknoten können auch über einen
alphabetischen Index oder das automatisch generierte Inhaltsverzeichnis
aufgerufen werden. Links können auch zu Bildschirmseiten oder externen
Dateinen angelegt werden. Neben umfangreichen Such-Operationen wird eine
History-Liste der letzten 128 Screens angelegt.
An Textattributen ist nur unterstrichen, fett und kursiv möglich. VGA und
WIndows-Versionen sind in Vorbereitung.
Die gesamten TXTouren sind - neben der Hypercard-Version (MAC) auch für DART
formatiert in der // BIONIC zu finden (oder per Postversand gegen 5 DM in
Briefmarken für Disk und Porto von PooL-Processing zu beziehen).

Bestellung_Hypertexte

Downloading-oder-Diskversand

Das gesamte Material der TXTouren ist mit entsprechenden Hypertext-
Programmen für DOS und MAC verfügbar

a) DOWNLOADING aus der // BIONIC-BOX
1. Für DOS, aufbereitet für den DART_Hypertext-Browser

2. Für MACINTOSH unterHYPERCARD_TOOLBOOK HyperCARD

b) DISK-VERSAND (gegen 5 DM Briefmarken für Porto und Disk)
zu beziehen von
Heiko Idensen, Glünderstr. 3, 30167 Hannover, 0511/709559
e-mail:idensen@rz.uni-hildesheim.de
aktuelle webadressen (04-1999):
Texte, Essays, Hypertext Heiko Idensen;
http://www.uni-hildesheim.de/~idensen
Projekte "Netz/Werk/Kultur/Techniken":
http://www.uni-hildesheim.de/PROJEKTE/netkult/


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