"So wie Borges' mythische Bibliothek jedes nur denkbare Buch
umfaßt, scheint das Word Wide Web jede nur denkbare Seite zu
enthalten."[4]
Vom mythischen Ursprung der Gedächniskunst finde ich mehrere
Versionen aus den verschiedensten Text-Zusammenhängen. Ein
Literaturhinweis führt mich zum angegeben Ort, wo ich eine weitere
Re-Lektüre der betreffenden Stelle finde:
[4] Jon Ippolito: http://www. Gegeben: Das
Universum. Gezeigt: Jedes Kunstwerk, in: Deep Storage. Arsenale der Erinnerung.
Sammeln, Speichern, Archivieren in der Kunst, München 1997, S. 157-164,
hier S. 157. Dieser wunderbare Katalogtext projiziert - ähnlich der
"Imaginären Bibliothek" - Borges' Bibliotheksphantasien(Jorge Luis Borges:
Die Bibliothek von Babel, in Gesammelte Werke, Erzählungen 1, München
1981) auf das WWW und verweist dabei auf eine Vielzahl künstlerischer
Projekte im Netz, die ästhetische Transformationen von "Archiven"
vornehmen - angeregt etwa von Daniel Rubey, "Meditating on the Library as
Archive: From Alexandria to the Internet", in Talkback! 1, 4. Dez. 1995,
Daniel Rubey, "Meditating on the Library as Archive