Wenn in Deutschland über Literatur im Internet gesprochen wird, fällt
in der Regel als erstes ein Name: Heiko Idensen. Der Hannoveraner Autor und
Künstler organisiert seit Ende der 80er Jahren "computervermittelte"
Schreib- und Kunstprojekte. Im folgenden Interview spricht er über seine
literarischen Experimente mit Computern, Internet und Hypertext.
Als unermüdlicher Netzwerker ist Idensen seit mehr als zehn Jahren aktiv,
und hat neben theoretischen Texten auch eigene CD-Roms und Internetprojekte
produziert. Seine Homepage ist eine der am besten sortierten Listen von
Internetadressen zu Netzliteratur und -kunst. Er unterrichtet an der
Universität Hildesheim und arbeitet zur Zeit an einer CD-Rom zur deutschen
Medientheorie.