Richtig wirkungsmächtig sind diese literarischen Experimente mit
Hypertext aber nie geworden. Das ist immer eine Sache für Spezialisten
geblieben...
Ja, das stimmt. In den USA war das ein bißchen anders. Da gab es schon
Ende der siebziger Jahre diese sogenannten Textadventures. Das waren
Computerspiele, bei denen sich der User durch einen Text manövrieren
mußte. Wenn man zum Beispiel den Befehl "go north" eingab, bewegte man
sich in eine bestimmte Richtung. Die waren später strukturell auch
für andere Hypertext-Experimente wichtig. Da ging man auch in Räume
oder durch Landschaften. Bei den Text Adventures konnte man Pistolen aufheben,
man mußte was suchen oder etwas erraten. Weil das Spiele waren, die vor
allem bei Jüngeren beliebt waren, beschäftigten sich allerdings
Literaten und Theoretiker kaum damit.